Themen und positionen
Positionspapier
Positionspapier_mehr_Sensibilisierung.docx
Das Positionspapier Sensibilisierung wurde am 04. Mai vom SR verabschiedet.
Ihr Titel
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Stellungnahme zur Veranstaltungsplanung im Herbstsemester 2020
Die Stellungnahme wurde an alle Fakultäten der Universität Basel versandt.
Forderung Erlass der Studiengebühren bei Corona-bedingter Verlängerung
Nachhaltigkeit
Hochschulen tragen eine gesellschaftliche Verantwortung. Sie bilden zukünftige Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus, erzeugen Wissen und Innovationen durch ihre Forschung und sie beeinflussen die öffentliche Meinung. Der Schweizer Verband Studentischer Organisationen für Nachhaltigkeit (VSN) und der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) legen den Hochschulen diese Verantwortung ans Herz und fordern sie dazu auf, diese gesellschaftliche Verantwortung nicht nur als Pflicht, sondern auch als Chance zu betrachten. Als Chance, der Gesellschaft Handlungsspielräume zu präsentieren, welche nachhaltig und zukunftsfähig sind.
VSN und VSS haben im Rahmen ihrer Zusammenarbeit, als assoziierte Vereine, Ziele für die Schweizer Hochschulen ausgearbeitet. Diese Ziele beziehen sich auf die folgenden sieben Bereiche: Studentische Partizipation, Bildung und Lehre, Hochschulleitung, Forschung und Entwicklung, Infrastruktur und Hochschulalltag, Reallabor und Innovation sowie Hochschulpolitik.
Mit dieser Positionierung möchten die Studierenden zur Integration nachhaltiger Entwicklungen in Schweizer Hochschulen auf allen strukturellen Ebenen beitragen.
Beschlüsse des SR in Bezug auf Nachhaltigkeit seit 2016
Basler Studierende rufen den Klimanotstand aus
Basler Studierende streiken doppelt: einmal fürs Klima und einmal für Frauen
Das Forderungspapier wurde am 30. März 2017 durch Vertreterinnen und Vertreter der skuba an das Rektorat überreicht (Bericht).
Forderungspapier zur Verlegung des WWZ und der Juristischen Fakultät
Vorgelegt vom Ratspräsidium und dem Präsidium der Studentischen Körperschaft der Universität Basel (skuba) in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Ius (FG Ius) und der Fachgruppe Wirtschaftswissenschaften (FG WiWi). Verabschiedet an der Sitzung des Studierendenrates vom 6. November 2018
Am 18. Oktober teilten die Regierungen von Basel-Landschaft und Basel-Stadt an einer gemeinsamen Medienkonferenz mit, dass eine Verlegung der Juristischen sowie der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät nach Münchenstein BL beschlossen wurde. Diesen Entscheid haben wir (skuba, FG Ius und FG WiWi) zur Kenntnis genommen und zeigen uns befremdet über den stark politischen Charakter der Verlegung. Wir sehen uns vor vollendete Tatsachen gestellt und bewerten die Zusammenarbeit von Studierenden über Universitätsleitung bis zu den Regierungen in dieser Sache als ungenügend.
Nichtsdestotrotz steht der Entscheid fest und wir sind erleichtert, dass ein Standort zumindest in Stadtnähe gefunden werden konnte. Wir fordern für die weitere Planung des Campus Dreispitz daher umso mehr Mitentscheidungsrechte. Wir sind bereit, bei der Gestaltung des Campus und der Gebäude mitzuarbeiten und fordern die Universitätsleitung und die Regierungen auf, die Bedürfnisse der Studierenden in ihrer Planung von Beginn an aktiv einzubeziehen.
Der Campus Dreispitz soll zu einem Ort werden, der Lernen erleichtert, eine flexiblere Gestaltung des Stundenplans zulässt und somit insgesamt das Wirtschafts- oder Rechtsstudium an der Universität Basel attraktiver werden lässt. Wir fordern daher Infrastruktur, welche künftige Studierendengenerationen mit genügenden Arbeitsräumen, Besprechungszimmern für Studierendenorganisationen und grösseren Büros für die Fachgruppen empfängt. Die Bibliothek soll genügend Arbeitsplätze für alle Studierenden zur Verfügung stellen. Wir machen uns stark für eine gemeinsame Bibliothek des WWZ und der Juristischen Fakultät, da der fächerübergreifende Austausch gefördert werden soll und sich die Studierenden in den zeitlich unterschiedlichen Prüfungsphasen besser auf die Arbeitsplätze verteilen könnten. Am wichtigsten erscheint uns jedoch die Inkorporation genügend grosser Hörsäle. Die Hörsäle, welche zum jetzigen Zeitpunkt im Jacob-Burckhardt-Haus zur Verfügung stehen, sind als ungenügend zu beurteilen. Weder genügend Plätze noch angemessene Ablage- und Schreibflächen stehen zur Verfügung. Mit der Verlegung nach Münchenstein müssen zudem noch weitere Wege zu den jetzt bestehenden grossen Hörsälen in der Basler Innenstadt in Kauf genommen werden, was in den kurzen Pausen unmöglich ist. Ein Campus ohne grosse Hörsäle verdient seinen Namen nicht.
Weiter fordern wir die Verantwortlichen der Campus-Planung auf, mit genügenden Kapazitäten zu rechnen. Die Bibliotheken der JuristInnen und der WirtschaftswissenschafterInnen sind bereit jetzt phasenweise stark überbelegt. Wenn sich die Regierungen von Basel-Landschaft und Basel-Stadt tatsächlich langfristig hinter den Standort Münchenstein stellen, werden sie nicht nur mit einem Anstieg der Studierendenzahlen rechnen, wie er in den vergangenen Jahren beobachtet werden konnte, sondern gerade aufgrund des neuen Standorts mit einem starken Attraktivitätsgewinn der Universität Basel im Bereich der Wirtschaftswissenschaften und der Rechtswissenschaft rechnen.
In seiner Kommunikation betonen sowohl die Regierungen von Basel-Landschaft und Basel-Stadt als auch das Rektorat der Universität die Attraktivität des Standorts aufgrund der Nähe zu den auf dem Dreispitz angesiedelten Studiengängen der Fachhochschule Nordwestschweiz. Wir nehmen die angesprochenen Personen beim Wort und fordern eine verstärkte Zusammenarbeit mit der FHNW beziehungsweise der «benachbarten» Studiengängen. Die Durchlässigkeit zwischen Uni- und FH-Studium soll erhöht werden und damit das Fächerangebot für beide Seiten vergrössert. Mit der Schaffung eines echten Campus Dreispitz, zu welchem sowohl Universität Basel als auch FHNW und allenfalls weitere Institutionen gehören werden, wird unseres Erachtens Kreativität gefördert und Lernatmosphäre geschaffen.
Wir erhoffen uns von der Verlegung des WWZ und der Juristischen Fakultät eine insgesamte Qualitätssteigerung für alle Universitätsangehörigen. skuba, FG WiWi und FG Ius fordern ein Bekenntnis des Rektorats, Fakultäten nicht als Spielball der Politik zur Verfügung zu stellen. Im kommenden Planungsprozess des neuen Campus Dreispitz stellen wir explizit unsere Mitarbeit zur Verfügung und hoffen, dass der werdende Campus unseren obengenannten Anforderungen entsprechend geplant wird.
Forderungspapier: Verlegung des WWZ und der Juristischen Fakultät
Gegen Kürzungen der Bildungsinvestitionen
Im Rahmen der universitären Kostensparmassnahmen scheinen auch Szenarien geprüft zu werden, die einerseits einen Bildungsabbau zur Folge hätten und andererseits die aktuelle Fächervielfalt gefährden könnten.
Die avuba und die skuba sind aus nachfolgenden Gründen gegen allfällige Kürzungen der Bildungsinvestitionen:
- Gespart würde auf Kosten der Ausbildung zukünftiger Generationen, d.h. die Bildungschancen der Bevölkerung und die Wettbewerbsfähigkeit der Region würden einschneidend reduziert.
- Weniger Professuren bei – zumindest anfänglich – gleichbleibender Anzahl an Postdoktorierenden, Doktorierenden bzw. Studierenden würde bei höherer Arbeitsbelastung für die Betreuenden gleichzeitig zu qualitativ schlechterer Betreuung führen.
- Weniger Forschungsoutput führt zu weniger Innovation und/oder geringeren Chancen beim Einwerben von Drittmitteln. Dies verringert die internationale Reputation und senkt die Attraktivität der Universität Basel als Arbeitgeberin. Hierdurch verliert die Universität an Sichtbarkeit und Anziehungskraft bei internationalen Forschenden.
- Die Forschung der Universität Basel ist sowohl dem nationalen als auch dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt. Wird die kantonale finanzielle Unterstützung reduziert, gefährdet dies die Spitzenforschung und sowohl Forschende als auch Studierende werden an andere Universitäten ausweichen.
Der bereits bestehende Finanzierungsdruck für Forschungsgelder würde weiter verschärft.Die avuba und die skuba stehen aus folgenden Gründen hinter der aktuellen Fächervielfalt:
- Die Universität bietet die Ausbildung für die akademischen Fachkräfte an, welche die Wirtschaft und die öffentliche Hand benötigen. Die Zahlen des Bundesamts für Statistik aus dem Jahr 2016 zeigen, dass die Erwerbslosenquote nach einer tertiären Ausbildung in der Nordwestschweiz bei 2,8% liegt, während 15.1% mit einem obligatorischen Schulabschluss erwerbslos sind.
- Die zunehmende Spezialisierung hat bereits dazu geführt, dass in vielen Fachbereichen schweizweit hinsichtlich einer speziellen Thematik im jeweiligen Fachgebiet nur noch an einem Ort Experten tätig sind. Gerade in den kleinen Fächern würde eine weitere Monopolisierung daher zu einem deutlichen Verlust an Wissen und an Ausbildungsmöglichkeiten in der Schweiz führen.
- Eine grosse Fächervielfalt bietet die beste Voraussetzung für interdisziplinäre Forschung, Vernetzung, Innovation und Austausch. Dies ist von hoher Relevanz, da vor allem auch Vertreter der Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften vielfach notwendig sind, um aktuelle gesellschaftliche Themen zu verstehen und adäquat zu diskutieren.Die avuba und die skuba empfehlen deshalb den Trägerkantonen, dem Universitätsrat, dem Rektorat der Universität Basel, allen Fakultäten und der Bevölkerung, das breite Bildungsangebot für Studierende resp. die vielfältigen Forschungsbereiche für Forschende weder in quantitativer noch in qualitativer Hinsicht einzuschränken. Dafür sollten Rahmenbedingungen geschaffen werden, die Innovation und Interdisziplinarität noch stärker fördern.
Positionen zu den Sparmassnahmen
Positionen der Studierenden der Universität Basel:
- Kein Qualitätsabbau an der Universität sondern Planungssicherheit
- Keine Studiengebührenerhöhung für ausländische Studierende
- Keine Beschränkung der Studierendenzahlen
- Wahrung der Unabhängigkeit von Lehre und Forschung
- Einbezug der Studierenden in die Entscheidungsfindung
Die skuba hat sich, in der Medienmitteilung vom 11. September 2017, klar gegen allfällige Pläne der Universitätsleitung für die Erhöhung der Studiengebühren gestellt.
Positionspapier Wohnsituation
Bezahlbarer Wohnraum ist eine der Voraussetzungen für ein Studium. Doch an den meisten Hochschulstandorten ist die Wohnsituation angespannt: Tiefer Wohnungsleerstand und hohe Mieten bedeuten eine lange Wohnungssuche und eine grosse finanzielle Belastung. Für Studierende – typischerweise eher junge Menschen, oftmals mit geringem Einkommen – kann diese Lage einschneidende Konsequenzen haben. So kann im schlimmsten Fall kein Studium aufgenommen werden, oder aber der Studienverlauf oder -abschluss wird negativ beeinflusst.
Ein Drittel der Basler Studierenden wählt als Wohnform eine Wohngemeinschaft, 40 Prozent eine Mietwohnung, 26 Prozent eine Eigentumswohnung (meistens der Familie) und lediglich zwei Prozent ein Studierendenwohnheim. Eine grosse Mehrheit der befragten Studierenden, die eine Wohnung gesucht haben, konnten bereits nach zwei Besichtigungen eine fnden. Für einen Viertel der Wohnungssuchenden dauerte es mehrere Monate, für drei Prozent sogar ein Jahr oder mehr. 80% empfanden die Suche als schwierig. Rund 44% der Befragten gaben eines der folgenden Probleme an: Vandalismus in ihrer Nachbarschaft, schlecht geheizte Wohnung, schlechte Wärme-Isolation, zu kleine Wohnräume oder eine zu laute Umgebung.
Forderungen
Es ist wichtig, das Tema Wohnungsmangel unter Studierenden auf die Agenda von Hochschulen, Städten und Kantonen zu setzen, um gemeinsam dieses Problem zu lösen. In vorliegenden Positionspapier hat der VSS zusammengetragen, was die jeweiligen Akteur_innen unternehmen müssen, um dafür Mitverantwortung zu übernehmen, damit in der Schweiz weiterhin allen, die dafür geeignet sind, ein Studium möglich ist.
Der VSS fordert deshalb die Hochschulen auf, einerseits Unterkünfte auf dem Campus oder in Campusnähe zu schaffen, anderseits die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Studium zu berücksichtigen. Gleichzeitig werden die Städte und Kantone aufgefordert, Stipendien an die steigenden Mieten anzupassen, leerstehende Gebäude für die Um – oder Zwischennutzung zugunsten der Studierenden zur Verfügung zu stellen und zusätzliche Studierendenunterkünfte zu bauen.
Das gesamte Positionspapier ist hier einsehbar.
Die skuba hat als Mitglied des VSS zur Erstellung dieses Positionspapiers beigetragen und es an der Delegiertenversammlung des VSS verabschiedet.
Stellungnahme der skuba zum Frühjahrssemester 2021
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