Die skuba gratuliert dem Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) ganz herzlich zu seinem 100-jährigen Bestehen! #100VSSUNESUSU
Wir blicken auf eine lange gemeinsame Vergangenheit zurück, in der wir uns gegenseitig in verschiedensten Projekten unterstützten und viele politische Siege und Niederlagen erfuhren. Der VSS ist seit jeher unser Ansprechpartner und unsere Stimme in Bundesbern. Ausserdem ist er ein wichtiges Bindeglied zwischen der skuba und anderen Studierendenschaften, da durch die Arbeit im Dachverband gemeinsame Initiativen entstehen und Synergien genutzt werden können.
Seit einem Jahrhundert setzt sich der VSS für die Interessen jener ein, die in der Schweiz studieren. Der Verband mag nicht allen Studierenden ein Begriff sein, da er oftmals Prozesse beeinflusst, die nicht in der Öffentlichkeit stattfinden. Trotzdem hat sein stilles Wirken das Studieren in der Schweiz über die Jahrzehnte hinweg stets verbessert. An dieser Stelle möchten wir uns gerne vielmals für diese enorm wichtige Tätigkeit bedanken!
Als Teil des VSS konnten wir im vergangenen Jahrzehnt erfahren, dass der Dachverband auch in schwierigen Zeiten zu seinen Sektionen schaut und viel Verständnis für deren Lage zeigt. Diese Erfahrung bedeutet uns viel und hat das Vertrauen noch weiter gestärkt. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit und sind und sicher, dass der VSS trotz seiner 100 Jahren weiterhin so viel für uns Studierende tut wie bisher.
Auch das Vizerektorat der Universität Basel gratuliert:
»Der VSS wird 100 Jahre alt? Die bedeutet mindestens drei Dinge: erstens, dass auch ‚jugendliche‘ Organisationen alt werden können, zweitens, dass der VSS immer noch eine wichtige Rolle erfüllt, drittens, dass er als Vertretung der Schweizer Studierenden fähig war, sich immer wieder zu erneuern. 100 Jahre studentische Geschichte ist eine lange Zeit, und es gab turbulente und stillere Phasen, solche mit hoher und solche mit wenig studentischer Teilnahme, solche mit mehr und solche mit weniger Einigkeit. Der VSS selbst stammt mit Jahrgang 1920 aus einer turbulenten Zeit, und vielleicht hat er deshalb später auch die unruhigsten Zeiten überstanden.
Wir sind gerade nicht in einer Zeit der grossen Konflikte. Heute sind die Universitäten froh, wenn sich genügend Studierende finden, die in ihren Gremien die Interessen der Studierenden vertreten. Die Studierenden haben dabei oft mehr Einfluss, als ihnen bewusst ist. Denn Studierende, Dozierende, Unileitungen haben manchmal unterschiedliche Perspektiven, aber letztlich doch ein Ziel: unsere Hochschulen zu schützen und zu verbessern, sie den Wandel bewältigen zu lassen, ohne ihre stabilen Werte zu gefährden, beizutragen zu ihrem gesellschaftlichen Bedeutung, zur immer noch ungenügenden Chancengleichheit, zu einer Bildung, die hohe Kompetenz, aber nicht Fachidiotentum bedeutet und einen breiteren Horizont ebenso einschliesst wie verantwortungsbewusstes, kritisches Denken.
Längst können Hochschulen ihre Probleme nicht mehr allein angehen. Lobbying für den Hochschulbereich, erst recht die Studierenden zu betreiben ist nicht einfach. Es braucht Vernetzung und Kontinuität, und dafür braucht es Organisationen. In diesem Sinne kann ich dem VSS nur ein weiterhin langes, erfolgreiches Leben wünschen!