Die letzten Monate verliefen für die AG Nachhaltigkeit zwar etwas anders als beim Kick-off im Januar geplant, aber das bedeutet nicht, dass nichts getan wurde – ganz im Gegenteil.

Das Dachbegrünungsprojekt ist in vollem Gange: Das Dach des Departements Biomedizin in der Mattenstrasse 28 ist nach mehreren Monaten Vorbereitungszeit nun mit Substrat und Totholz bedeckt. Die Gruppe hat es gerade noch vor der Corona-bedingten Schliessung der universitären Gebäude geschafft, die Fortschritte auf dem Dach zu begutachten. Mit Freude durften sie feststellen, dass einige kleine Gräschen schon den Weg aus der Erde gefunden haben. Nun heisst es abwarten – im Frühling wird das Dach dann richtig erblühen. Natürlich bedeutet das nicht, dass die Gruppe sich bis dahin auf die faule Haut legt. Nein, sie ist im Moment bereits damit beschäftigt, gemeinsam mit den Facility Services neue Dächer zur Begrünung auszuwählen, und helfen tatkräftig bei der Ausarbeitung eines Proposals zur Dachbegrünung des ETH Basel-Gebäudes mit.

Auch sonst hat sich einiges getan in der AG Nachhaltigkeit: Die Sustainability Map wurde um nachhaltige Läden in grenznahen Orten wie Weil am Rhein, Lörrach und sogar Freiburg im Breisgau erweitert – es lohnt sich also ein Blick auf die neue Karte zu werfen – auch für diejenigen, die sich öfter mal in Deutschland rumtreiben. Für diejenigen, die in diesen turbulenten Zeiten doch lieber zu Hause bleiben möchten, hat die Gruppe eine Reihe von Online Services und nachhaltigen Initiativen herausgesucht und zusammengestellt, durch die es sich lohnt, mal durchzuklicken.

Über den Sommer hat die AG mit dem Projekt «Uni Basel on Ecosia» Zuwachs bekommen. Die Gruppe steht in regem Kontakt mit der IT der Universität Basel, um Ecosia als Standardsuchmaschine an allen Computern der Universität zu installieren und damit den elektronischen Bereich der Universität ein bisschen nachhaltiger zu machen. Zunächst wird ein Pilotprojekt an der Fakultät Psychologie zusammen mit der IT besprochen. Es ist also gut möglich, dass uns bei der Rückkehr an die Universität an den Uni-internen Computern nicht mehr Google auf die Sprünge helfen wird, sondern Ecosia!

Leider gibt es nicht nur positive Nachrichten aus der AG zu berichten: Die Schliessung der Universität aufgrund der Pandemie bedeutet, dass das ursprünglich für November angedachte Kaffeebecher-Projekt zur Reduktion der Einweg-Kaffeebecher an der Universität vorläufig aufs Eis gelegt werden muss.

In einem Brainstorming fanden die Teilnehmer*innen des Monthly Meetings allerdings viele neue nachhaltigen Projektideen, welche man an der Universität implementieren könnte. Ein Guide zum nachhaltigen Studieren, ein Info-Hub mit allen möglichen Infos zu nachhaltigen Themen, die Produktion nachhaltigerer Gesichtsmasken aus altem Stoff und eine Zusammenarbeit mit der skuba für nachhaltigere Goodie Bags waren nur einige der Ideen, die die Gruppe innerhalb kürzester Zeit zusammentrug und die alle so wunderbar klingen, dass wir nun gar nicht genau wissen, mit welchem Projekt wir anfangen sollen…

 Das war’s von unserer Seite für diesen Monat. Falls dein Interesse geweckt wurde, bei einem Projekt mitzumachen oder Du selbst eine Idee hast, wie die Uni nachhaltiger gemacht werden kann, scroll einfach nach oben, und füll unser Kontaktformular aus – wir freuen uns immer über neue Köpfe voller Ideen.